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Spotify - gut per Radio oder Discs

Erst mit der Erfindung des MP3-Formats in den 1990er Jahren konnte sämtliche jemals aufgenommene Musik im Internet landen – wenn auch als Raubkopie, vorbei an den anfangs mächtigen Plattenfirmen. Dadurch wurde die Musikbörse Napster zu einem Symbol der neuen Ära.

Nachdem sich das Geschäftsmodell dieser neuen Branche in Luft aufzulösen schien, rettete Apple die Lage: Der Apple iPod Player und Apple iTunes Downloads für 99 Cent pro Song überzeugten die Verbraucher, wieder Geld für Musik zu bezahlen. Schließlich war der legale Kauf so bequem wie zuvor Raubkopien.

Musik Streaming

Der nächste Schritt war das Streaming, bei dem die Titel gar nicht erst auf dem Gerät gespeichert werden müssen, sondern direkt aus dem Netz gespielt werden. Darauf basiert der Erfolg von Spotify. Dennoch ging das Start-up aus Schweden am 7. Oktober 2008 nach einem Deal mit den Musikkonzernen in mehreren europäischen Ländern online.

Spotify wurde 2006 gegründet und ist einer der ältesten Musik-Streaming-Dienste. Dadurch hat sich Spotify als Branchenführer fest im Markt etabliert.

Spotify Review by Seventyone

Spotify-Abonnementpreis

Dabei hat ein erheblicher Teil der werbefinanzierten weiten Verbreitung der kostenlosen Version mit eingeschränkten Funktionen dazu beigetragen. Alternativ gibt es aber eine Premium-Version für CHF 12.95 pro Monat mit erweitertem Funktionsumfang. Spotify Premium kann in der Regel 30 Tage kostenlos getestet werden und wird bei Nichtkündigung automatisch zu einem kostenpflichtigen regulären Abo. Zudem bietet das Unternehmen einen Familientarif für bis zu 6 Teilnehmer für CHF 19.90 an (Stand Juli 2019).

In jedem Fall verfügt Spotify über ein umfangreiches Angebot an unterstützten Geräten und Plattformen. Immerhin gibt es den Musik-Streaming-Dienst als App für iOS und Android. Trotzdem gibt es noch einen Standalone-Player für Mac- und Windows-Rechner – ansonsten ist der Zugriff auf Spotify-Musik auch über einen Webplayer im Browser möglich. Dadurch kann Spotify auch auf anderen Geräten genutzt werden. Zu den Partnern gehören viele Audiohersteller wie Sonos und Teufel.

Spotify-Statistiken

Es scheint, dass eine Menge Leute die Entscheidung getroffen haben, dass sie tatsächlich einen anderen Musik-Streaming-Dienst brauchen, und Spotify war derjenige.

Laut Spotify nutzen 217 Millionen Menschen seine Dienste. Davon nutzen rund 100 Millionen ihr kostenpflichtiges Abonnement. Außerdem ist Spotify jetzt in 79 Ländern verfügbar und beherbergt 3 Milliarden Wiedergabelisten.

Anzahl der Lieder

Mittlerweile sind Millionen Songs von Musik-Streaming-Anbietern verfügbar. Dadurch ist die Spotify-Musikbibliothek auf mehr als 50 Millionen Songs angewachsen. Seitdem kamen laut Spotify jeden Tag mehr als 20.000 neue Songs hinzu. Dadurch wächst der Katalog stetig.

Streaming-Qualität

Spotify nutzt das Ogg-Vorbis -Format für Musikstreaming und Streams in unterschiedlichen Qualitätsstufen. Mittlerweile werden die Tracks auf dem Desktop mit 160 Kilobit pro Sekunde geliefert, was zwar einen Qualitätsunterschied zur Compact Disc darstellt, aber bestenfalls nur für HiFi-Enthusiasten hörbar ist. Wer mehr Qualität möchte, kann schließlich von der kostenlosen auf die Premium-Version wechseln: Im Webplayer kann in den Einstellungen unter Wiedergabe „Streaming mit hoher Qualität“ ausgewählt werden, was einer Bitrate von 320 Kilobit pro Sekunde entspricht. Allerdings braucht es unserer Erfahrung nach ein gutes WLAN-Setup wie Netgear Orbi .

Unsere Lieblings-Spotify-Playlist

Fazit

Neben der großen Musikauswahl, sowie gelungenen Apps, nicht zuletzt der breiten Plattformunterstützung mit hervorragender Performance und diversen Komfortfunktionen – Spotify hat viele Vorteile und ist zu Recht sehr beliebt und weit verbreitet. Für Gelegenheitshörer gibt es noch das werbefinanzierte Gratisangebot. Spotify steht zu Recht an der Spitze der Musik-Streaming-Dienste. Wir lieben es und verwenden es auf Smartphone-Geräten in Verbindung mit AirPods , Sonos oder sogar in unserem Bimmer.

Spotify-Homepage

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SeventyOne. Disruption and transformation are the only constants in this world. Hence, as the seasons’ change, simultaneously do business models, moreover at the same time, groundbreaking disruptive innovations appear. Hence, under those circumstances, you can get disruptive innovations the way you like them, and in contrast, something outside your authority alters everything unexpectedly, like a virus. Therefore, be ready.

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